Fragen und Antworten zur Rauchentwöhnung
Was tun, wenn man trotz Wachsamkeit und gutem Willen eine Zigarette geraucht hat?
Ein Rückfall muss kein Problem sein, wenn Sie damit umgehen können und den Ausrutscher überwinden. Nicht die erste Zigarette macht die ganze Entwöhnung zunichte, sondern erst die zweite. Denn die bricht den Willen endgültig. Deshalb: Vergessen Sie auf jeden Fall diese eine Zigarette. Machen Sie mit dem Nichtrauchen so weiter wie bisher. Denken Sie daran, wie viel Sie schon geschafft haben und wie lange Sie schon durchgehalten haben. Das soll doch nicht alles umsonst gewesen sein! Sie schaffen es.
Was tun, wenn man plötzlich zunimmt?
Einige wenige Pfunde mehr sind normal. Sie sind ein Zeichen dafür, dass sich der Stoffwechsel, der sich durch das Rauchen verändert hatte, wieder normalisiert. Durch etwas mehr sportliche Aktivität kann man die überflüssigen Pfunde schnell wieder loswerden. Bei vielen pendelt sich das Gewicht dann bald wieder auf den Ausgangswert ein. Wenn Sie Nicotinell® 24-Stunden-Pflaster verwenden, hält sich die Gewichtszunahme ohnehin in Grenzen, da der Körper in der ersten Zeit noch Nicotin bekommt. So hat der Stoffwechsel länger Zeit, sich umzustellen. Zuckerhaltige Getränke und Speisen sollten Sie dennoch nach Möglichkeit fürs erste meiden. Weitere Informationen zum Thema Abnehmen finden Sie unter medical-nutrition.de.
Ich bin schwanger oder stille mein Baby. Darf ich jetzt Nicotin zuführen?
Keinesfalls sollten Sie weiter rauchen! Denn die Schadstoffe des Tabaks können die Entwicklung des Babys im Mutterleib beeinträchtigen und im schlimmsten Fall das ungeborene Leben schädigen. Leider trifft das auch auf Nicotin zu.

Somit sollte während der Schwangerschaft überhaupt kein Nicotin zugeführt werden. Wenn auf Hilfsmittel bei der Raucherentwöhnung nicht verzichtet werden kann, wäre die Anwendung eines Nicotinell® Kaugummis oder einer Nicotinell® Lutschtablette in jedem Fall besser als das Weiterrauchen. Schwangere Raucherinnen sollten allerdings nicht auf eigene Faust Nicotinell® Kaugummis oder Nicotinell® Lutschtabletten anwenden, sondern mit ihrem Arzt über ihr Problem sprechen. Das gilt auch für die Zeit während des Stillens.
Benötige ich eine Raucherentwöhnung als Passivraucher?
Beim Passivrauchen, also der Einatmung von nicotinhaltigem Rauch als Nichtraucher, ist keine Raucherentwöhnung notwendig. Hier sind zwar Risiken durch die Einatmung der toxischen Stoffe des Rauchs - auch in Hinsicht auf ein erhöhtes Krebsrisiko - wahrscheinlich, jedoch sind die aufgenommenen Mengen an Nicotin zu gering, um dadurch eine Nicotinsucht und somit die Notwendigkeit einer Raucherentwöhnung hervorrufen zu können.
Nicotinell® 24-Stunden-Pflaster
Was ist beim Duschen, Baden, Schwimmen, Tauchen oder in der Sauna während der Raucherentwöhnung mit Nicotinell® Pflaster zu beachten?
Vor dem Duschen, Baden, Schwimmen, Tauchen oder der Sauna können Sie das Pflaster vorsichtig von der Aufklebestelle der Haut entfernen und auf einem Spiegel oder einer anderen glatten Glasfläche am äußeren Kleberand befestigen. Nach dem Duschen, Baden (keine rückfettenden Badezusätze verwenden), Schwimmen, Tauchen oder der Sauna können Sie das Pflaster wieder auf der trockenen, nicht eingeölten oder eingecremten ehemaligen Hautfläche aufkleben. Der Vorgang sollte jedoch auf ein- bis maximal zweimalige Durchführung begrenzt werden, da sonst das Pflaster ggf. nicht mehr ausreichend haften bleibt.

Während des Duschens, Badens oder Schwimmens kann alternativ das Pflaster mit einem wasserdichten Pflaster überklebt werden.

Während der Sauna oder beim Tauchen sollte das Pflaster in keinem Fall auf der Hautfläche belassen werden, da ansonsten unkontrollierte Freisetzungen von Nicotin aus dem Pflaster nicht ausgeschlossen werden können.
Wie wende ich das Nicotinell® Pflaster bei einem Besuchen im Solarium an?
Das Pflaster braucht aus medizinischer Sicht während des Besuchs im Solarium nicht entfernt werden. Allerdings wird in diesem Fall die Aufklebestelle nicht gebräunt. Um dies zu vermeiden, können Sie das Pflaster vor der Bestrahlung vorsichtig von der Aufklebestelle der Haut entfernen und auf einem Spiegel oder einer anderen glatten Glasfläche am äußeren Kleberand befestigen. Nach dem Besuch des Solariums können Sie das Pflaster wieder auf der trockenen, nicht eingeölten oder eingecremten ehemaligen Hautfläche aufkleben.

Der Vorgang sollte jedoch auf ein- bis maximal zweimalige Durchführung begrenzt werden, da sonst das Pflaster ggf. nicht mehr ausreichend haften bleibt.
Das Nicotinell® Pflaster klebt nicht! Was ist zu tun?
Das Pflaster ist für die Anwendung auf einer gesunden, unbehaarten, trockenen und sauberen Hautstelle ohne vorherige Auftragung von Salben, Lotionen, oder Cremes etc. vorgesehen. Geeignete Stellen sind die Innen- oder Außenseiten des Oberarms oder aber auch der Schulterbereich bzw. die obere Hüfte. Damit das Pflaster gut kleben kann, sollte es nach Entfernung der aluminiumfarbigen Schutzfolie nach dem Aufkleben etwa 10-20 Sekunden lang mit der Handfläche angedrückt werden.

Wenn das Pflaster trotz der beschriebenen Anwendung nicht ausreichend lang kleben sollte, so könnte ggf. der selten auftretende Fall eines ausgehärteten Klebers vorliegen. Kontrollieren Sie daher zunächst das auf der Packung aufgedruckte Verfallsdatum. Sollte das Pflaster innerhalb der Laufzeit nicht mehr richtig kleben, dann schicken Sie das beanstandete Pflaster zusammen mit der in der Packung noch vorhandenen Restmenge zur Prüfung an die Qualitätskontrolle der Novartis Consumer Health GmbH.
Ich bin schwanger oder stille mein Baby. Darf ich jetzt Nicotin zuführen?
Keinesfalls sollten Sie weiter rauchen! Denn die Schadstoffe des Tabaks können die Entwicklung des Babys im Mutterleib beeinträchtigen und im schlimmsten Fall das ungeborene Leben schädigen. Leider trifft das auch auf Nicotin zu.

Somit sollte während der Schwangerschaft überhaupt kein Nicotin zugeführt werden. Wenn auf Hilfsmittel bei der Raucherentwöhnung nicht verzichtet werden kann, wäre die Anwendung eines Nicotinell® Kaugummis oder einer Nicotinell® Lutschtablette in jedem Fall besser als das Weiterrauchen. Schwangere Raucherinnen sollten allerdings nicht auf eigene Faust Nicotinell® Kaugummis oder Nicotinell® Lutschtabletten anwenden, sondern mit ihrem Arzt über ihr Problem sprechen. Das gilt auch für die Zeit während des Stillens.
Kann Nicotinell® Pflaster auch bei Kindern und Jugendlichen angewendet werden?
Nein, denn bei Nicotinell® 24-Stunden-Pflastern handelt es sich um ein Arzneimittel, dass leider derzeit erst ab 18 Jahren zugelassen ist.
Welches Nicotinell® Pflaster ist für mich das richtige Pflaster zu Beginn der Raucherentwöhnung?
Zur geeigneten Einstufung des Rauchers kann - unter Berücksichtigung der Art der Nicotinquelle, der durchschnittlichen Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten und der Art der Nicotin-Aufnahme - unser allgemeines Dosierschema herangezogen werden. Es empfiehlt sich in Abhängigkeit vom "Rauchergrad" folgende Dosierung für Nicotinell® 24-Stunden-Pflaster:
 Rauchertyp: Regelmäßiger Raucher
 Therapieziel: Raucherentwöhnung
 Darreichungsform: Nicotinell® 24-Stunden-Plaster
 Bisheriger täglicher
 Zigarettenkonsum:
weniger als 20 Zigaretten mehr als 20 Zigaretten
 Beginnen:

3-4 Wochen



3-4 Wochen




 Fortsetzen:

3-4 Wochen



3-4 Wochen




 Ausklingen:
3-4 Wochen



3-4 Wochen



Welches Nicotinell® Pflaster ist für mich das richtige für die Raucherentwöhnung bei anderen Nicotinquellen als Zigaretten?
Pfeifentabak, Zigarren, Zigarillos und eventuell auch Schnupftabak sind hinsichtlich des Nicotingehalts stärker dosiert als Zigaretten, werden anders als Zigaretten geraucht und oft auch nur zu bestimmten Tageszeiten. Daraus ergeben sich Abweichungen zum normalen Therapieschema.
Empfehlung: Die Entwöhnung sollte mit einem Nicotin-Pflaster der niedrigsten Stärke (Stärke 3/ 17,5 mg) begonnen werden.* Sollten bei dieser Behandlung in den ersten Tagen dennoch körperliche Entzugserscheinungen auftreten, so kann die Dosis auf die nächst höhere Wirkstärke (Stärke 2/ 35 mg) gesteigert werden. Reicht dies immer noch nicht aus, so kann auf das stärkste Pflaster (Stärke 1/ 52,5 mg) gewechselt werden. Daran anschließend ist die Behandlung gemäß dem unten stehenden Dosierschema fortzusetzen und ausklingen zu lassen. Die angebrochenen Packungen der geringen Wirkstärken können dann im späteren Verlauf der Entwöhnung aufgebraucht werden.
Die folgende Grafik verdeutlicht nochmals die empfohlene Vorgehensweise.
 Beginnen:

3-4 Wochen



Wenn unterdosiert, dann Wechsel zu Stärke 2




3-4 Wochen



Wenn unterdosiert, dann Wechsel zu Stärke 1




3-4 Wochen




 Fortsetzen:

3-4 Wochen







3-4 Wochen







3-4 Wochen




 Ausklingen:
3-4 Wochen







3-4 Wochen







3-4 Wochen



* Das ist die medizinische Begründung, um unerwünschte Arneimittelnebenwirkungen zu vermeiden
Ich bin Allergiker oder es sind bei mir Stoffe bekannt, gegenüber denen ich allergisch reagiere.
Allergien können prinzipiell gegenüber jedem Stoff auftreten. Bezogen auf die Verwendung von Pflastern ist vor allem die Pflasterallergie gegenüber Inhaltsstoffen des Klebers bekannt. Möglich sind aber auch Allergien oder Überempfindlichkeiten gegenüber einem der Inhaltsstoffe.

Sollte bei Ihnen eine Pflasterallergie oder eine Allergie gegenüber einem der genannten Wirk- oder Inhaltsstoffe bekannt sein, so sollten Sie Nicotinell® 24-Stunden-Pflaster nicht anwenden.

Nicht enthalten im Pflaster sind Latex und Nickelsulfat.

Im Zweifelsfall können Sie uns die Stoffe mitteilen, bei denen eine allergische Reaktion bei Ihnen ausgelöst werden kann. Wir werden Ihnen dann in einigen Tagen per Post mitteilen, ob diese Stoffe in Nicotinell® Pflaster enthalten sind.

Sollten bei Ihnen bereits Allergien bekannt sein, so besteht - auch wenn dies letztendlich sehr selten als Nebenerscheinung bei der Raucherentwöhnung auftritt - ein erhöhtes Risiko für die Entstehung einer neuen Allergie gegenüber einem der Inhaltsstoffe. Sie können mit der Therapie beginnen, sollten aber im Laufe der Therapie genau auf Hautveränderungen an den Aufklebestellen der Pflaster achten, die auf eine allergische Reaktion hinweisen könnten. Sollte es zu einer allergischen Reaktion kommen, so sollten Sie Nicotinell® Pflaster absetzen.
Bei der Anwendung des Nicotinell® Pflasters sind unerwünschte Wirkungen oder Nebenwirkungen aufgetreten. Wie verhalte ich mich?
Bitte teilen Sie uns hier Ihren Namen, Ihre Telefonnummer und Ihre Anschrift mit. Können Sie die aufgetretenen unerwünschten Wirkungen kurz beschreiben? Welche Wirkstärke der Nicotinell® 24-Stunden Pflaster wurde verwendet? Sie werden umgehend von dem zuständigen Mitarbeiter der Arzneimittelsicherheit der Novartis Consumer Health GmbH kontaktiert.
Kann Nicotinell® Pflaster vom Arzt auf Rezept verordnet werden? Sind die Kosten der Behandlung durch die Krankenkassen erstattungsfähig?
Die Verordnung ist nur auf Privatrezept möglich. D. h. man muss leider die Kosten des arzneilichen Hilfsmittels bei der Raucherentwöhnung selbst tragen, da sie von den Krankenkassen nicht erstattet waren.
Seit ich Nicotinell® Pflaster anwende, habe ich nachts lebhafte Träume!
Das ist normal. Die Träume sind nicht intensiver, lediglich das Erinnerungsvermögen daran wird durch die Raucherentwöhnung erhöht.
Nicotinell® Kaugummi
Schadet Nicotinell® Kaugummi den Zähnen?
Nicotinell® Kaugummi enthält keinen normalen Zucker. Gesüßt ist er mit Sorbitol, das den Zahnschmelz nicht angreift. Im Gegenteil: Die Kaubewegungen kurbeln die natürliche Speichelproduktion an. Dieser Speichel puffert zahnschädigende Säuren ab, die nach dem Verzehr von Süßigkeiten und anderen Kohlenhydraten gebildet werden. So leistet Nicotinell® Kaugummi "ganz nebenbei" einen Beitrag zur Zahngesundheit. Gründliches und regelmäßiges Zähneputzen ersetzt er allerdings nicht.
Eignet sich Nicotinell® Kaugummi für Diabetiker?
Ja, denn er wird nicht mit Zucker, sondern mit Sorbitol gesüßt. Diese Substanz kennen Diabetiker bereits als einen Süßstoff, den sie gut vertragen. Jeder Nicotinell® Kaugummi enthält weniger als 0,02 BE. Aber: Beim Rauchstopp normalisiert sich auch der Zuckerstoffwechsel. Das kann beim Diabetiker dazu führen, dass die Dosis des Antidiabetikums vielleicht verringert werden kann.
Verträgt sich der Nicotinell® Kaugummi mit einer Zahnprothese?
Im Normalfall haben Personen mit Kronen, Prothesen und ähnlichem keine Probleme mit dem Kaugummi. Einige Prothesen bestehen jedoch aus einem Material, an dem der Kaugummi kleben bleiben kann. Gerne kann eine nicotinfreie Probe des Kaugummis bei Novartis Consumer Health GmbH zum Test angefordert werden. Eine Alternative bei Problemen mit dem Kaugummi bieten die Nicotinell® Lutschtabletten.
Kann man durch Nicotinell® Kaugummi Nicotin überdosieren?
Das kann passieren, wenn man falsch oder zu viele Kaugummis kaut. Eine Überdosierung macht sich schnell bemerkbar, etwa mit Übelkeit und Kopfschmerzen - also mit den Symptomen, die auch bei zu starkem Rauchen auftreten.

Bei Auftreten dieser Beschwerden empfehlen wir, langsamer zu kauen, mehr Kaupausen einzulegen und die Anzahl der täglichen Kaugummis zu reduzieren.
Wie sind Nicotinell® Kaugummis aufzubewahren?
Bei Nicotinell® Kaugummi handelt es sich um ein Arzneimittel! Wie bei jedem Arzneimittel sollte es so aufbewahrt werden, dass Kinder es nicht in die Hände bekommen. Aber unterschätzen Sie dabei den Einfallsreichtum Ihrer Sprösslinge nicht. Zumal ein gut schmeckender Kaugummi eine magische Anziehungskraft auf sie ausüben kann.
Mein Kind hat einen Nicotinell® Kaugummi verschluckt! Was ist zu tun?
Nicotinell® Kaugummi wurde so hergestellt, dass das Nicotin sich nur während des Kauens löst. Im Magen oder Darm tritt aus einem verschluckten Kaugummi nur wenig Nicotin aus. Dennoch gilt: Bei Verschlucken eines Nicotinkaugummis durch ein Kind sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
Was ist der Unterschied zwischen dem Rauchen und dem Kauen eines Nicotinell® Kaugummi?
Mit jedem Zug aus der Zigarette inhalieren Sie neben dem Nicotin etwa 4.800 Substanzen, darunter ca. 200 hochgiftige Schadstoffe. Beim Kauen von Nicotinell® Kaugummi wird im Vergleich hierzu als Wirkstoff nur Nicotin freigesetzt - und das nicht in einer so hohen Menge und "Geschwindigkeit" wie beim Rauchen einer Zigarette. Als Nicotinell® Kaugummi-Kauer nehmen Sie somit nur einen einzigen Inhaltsstoff auf, die restlichen Schadstoffe ersparen Sie sich.
Wie wird der Nicotinell® Kaugummi im Vergleich zum Rauchen angewendet?
Die Freisetzung des Nicotins aus dem Kaugummi ist vom Kauen abhängig. Bei jedem Kauvorgang wird aus der Gummimasse Nicotin freigesetzt. D.h. je länger oder je intensiver der Kaugummi gekaut wird, um so mehr Nicotin wird freigesetzt. Die Freisetzung ist an dem "pfefferartig" scharfen Geschmack zu bemerken.
Wie viele Nicotinell® Kaugummis dürfen maximal pro Tag gekaut werden?
Die Höchstdosis für Nicotinell® Kaugummi 2 mg beträgt 25 Stück pro Tag, für Nicotinell® Kaugummi 4 mg 15 Stück pro Tag.
Für welchen Rauchertypen ist Nicotinell® Kaugummi geeignet?
Können Nicotinell® Kaugummis auch bei Kindern und Jugendlichen angewendet werden?
Nicotinell®-Kaugummis dürfen von Personen unter 18 Jahren nicht ohne ärztliche Empfehlung angewendet werden.
Können Nicotinell® Kaugummis vom Arzt auf Rezept verordnet werden? Sind die Kosten der Behandlung durch die Krankenkassen erstattungsfähig?
Die Verordnung ist nur auf Privatrezept möglich. D. h. man muss leider die Kosten des arzneilichen Hilfsmittels bei der Raucherentwöhnung selbst tragen, da sie von den Krankenkassen nicht erstattet werden.
Nicotinell® Lutschtabletten
Können Nicotinell® Lutschtabletten auch bei Kindern und Jugendlichen angewendet werden?
Nicotinell®-Kaugummis dürfen von Personen unter 18 Jahren nicht ohne ärztliche Empfehlung angewendet werden..
Können Nicotinell® Lutschtabletten vom Arzt auf Rezept verordnet werden? Sind die Kosten der Behandlung durch die Krankenkassen erstattungsfähig?
Die Verordnung ist nur auf Privatrezept möglich. D. h. man muss leider die Kosten des arzneilichen Hilfsmittels bei der Raucherentwöhnung selbst tragen, da sie von den Krankenkassen nicht erstattet werden.
Schaden Nicotinell® Lutschtabletten den Zähnen?
Nicotinell® Lutschtabletten enthalten keinen normalen Zucker. Gesüßt sind sie mit Aspartam, das den Zahnschmelz nicht angreift. Im Gegenteil: Die Lutschbewegungen kurbeln die natürliche Speichelproduktion an. Dieser Speichel puffert zahnschädigende Säuren ab, die nach dem Verzehr von Süßigkeiten und anderen Kohlenhydraten gebildet werden. So leisten Nicotinell® Lutschtabletten "ganz nebenbei" einen Beitrag zur Zahngesundheit. Gründliches und regelmäßiges Zähneputzen ersetzen sie allerdings nicht.
Eignen sich Nicotinell® Lutschtabletten für Diabetiker?
Ja, denn sie sind nicht mit Zucker, sondern mit Aspartam gesüßt. Diese Substanz kennen Diabetiker bereits als einen modernen Süßstoff. Aber: Beim Rauchstopp normalisiert sich auch der Zuckerstoffwechsel. Das kann beim Diabetiker dazu führen, dass die Dosis des Antidiabetikums vielleicht verringert werden kann.

Warnhinweis: Enthält eine Phenylalanin-Quelle (Aspartam); Vorsicht bei Patienten mit Phenylketonurie.

1 Lutschtablette enthält 0,07 BE.
Vertragen sich die Nicotinell® Lutschtabletten mit einer Zahnprothese?
Ja!
Kann man durch Nicotinell® Lutschtabletten Nicotin überdosieren?
Das kann passieren, wenn man falsch oder zu viele Lutschtabletten lutscht. Eine Überdosierung macht sich schnell bemerkbar, etwa mit Übelkeit und Kopfschmerzen - also mit den Symptomen, die auch bei zu starkem Rauchen auftreten.

Bei Auftreten dieser Beschwerden empfehlen wir, langsamer zu lutschen, mehr Lutschpausen einzulegen und die Anzahl der täglichen Lutschtabletten zu reduzieren.
Wie sind Nicotinell® Lutschtabletten aufzubewahren?
Bei Nicotinell® Lutschtabletten handelt es sich um ein Arzneimittel! Wie bei jedem Arzneimittel sollte es so aufbewahrt werden, dass Kinder es nicht in die Hände bekommen. Aber unterschätzen Sie dabei den Einfallsreichtum Ihrer Sprösslinge nicht. Zumal eine gut schmeckende Lutschtablette eine magische Anziehungskraft auf sie ausüben kann.
Mein Kind hat eine Nicotinell® Lutschtablette verschluckt! Was ist zu tun?
Bei Verschlucken einer Nicotinell® Lutschtablette durch ein Kind sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
Was ist der Unterschied zwischen dem Rauchen und dem Lutschen einer Nicotinell® Lutschtablette?
Mit jedem Zug aus der Zigarette inhalieren Sie neben dem Nicotin etwa 4.800 Substanzen, darunter ca. 200 hochgifitge Schadstoffe. Beim Lutschen von Nicotinell® Lutschtabletten wird im Vergleich hierzu als Wirkstoff nur Nicotin freigesetzt - und das nicht in einer so hohen Menge und "Geschwindigkeit" wie beim Rauchen einer Zigarette. Als Nicotinell® Lutschtabletten-Lutscher nehmen Sie somit nur einen einzigen Inhaltsstoff auf, die restlichen Schadstoffe ersparen Sie sich.
Wie wird die Nicotinell® Lutschtablette im Vergleich zum Rauchen angewendet?
Die Freisetzung des Nicotins aus der Lutschtablette ist vom Lutschen abhängig. Bei jedem Lutschvorgang wird aus der Lutschtablette Nicotin freigesetzt. D.h. je länger oder je intensiver die Lutschtablette gelutscht wird, um so mehr Nicotin wird freigesetzt. Die Freisetzung ist an dem "pfefferartig" scharfen Geschmack zu bemerken.
Wie wird die Nicotinell® Lutschtablette richtig gelutscht?
Richtige Lutschtechnik beachten: Lutschtablette langsam lutschen, bis ein scharfer "pfefferartiger" Geschmack entsteht, dann Lutschtablette zwischen Zahnfleisch und Wange "parken". Wenn der "pfeffrige" Geschmack nachlässt, erneut lutschen. Lutschrhythmus "lutschen - parken - lutschen" einhalten (ca. 30 Minuten), bis sich die Lutschtablette vollständig aufgelöst hat.

Nicht mehr als 1 Lutschtablette pro Stunde lutschen.
Wie viele Nicotinell® Lutschtabletten dürfen maximal pro Tag gelutscht werden?
Die Höchstdosis für Nicotinell® Lutschtabletten 1 mg beträgt 30 Stück pro Tag.
Die Höchstdosis für Nicotinell® Lutschtabletten 2 mg beträgt 15 Stück pro Tag.