Die häufigsten Fragen auf dem Weg zum Nichtraucher
Millionen von Menschen hören jedes Jahr mit dem Rauchen auf - Sie können einer von Ihnen sein!
Aller Anfang ist schwer, aber gerade deshalb haben wir einen Fragenkatalog mit häufig gestellten Fragen und Antworten rund um das Thema Raucherentwöhnung zusammengestellt.
Jeder Mensch macht auf dem Weg zum Nichtraucher unterschiedliche Erfahrungen. Eine gute Vorbereitung hilft: legen Sie ein Aufhördatum fest, entfernen Sie die Zigaretten aus Ihrem Umfeld, informieren Sie Familie und Freunde, vielleicht posten Sie das in Ihrem sozialen Umfeld und nutzen Sie bewährte Hilfsmittel wie Nicotinersatzprodukte zu Ihrer Unterstützung.
Denken Sie darüber nach, einfach so ohne Unterstützung aufzuhören? Nicotin aus Zigaretten macht so stark abhängig, dass viele unterschätzen, wie schwer es ist, dem Rauchverlangen allein mit Willenskraft zu widerstehen. Nicotinersatzprodukte führen dem Körper eine kontrollierte Menge Nicotin zu, lindern das körperliche Verlangen und ermöglichen, sich auf die mentalen Aspekte des Aufhörens zu konzentrieren. Bei sachgemäßer Anwendung verdoppeln sich die Chancen zu stoppen.*
* Die Nicotinersatztherapie kann die Erfolgschancen im Vergleich zu reiner Willenskraft verdoppeln. Die Produkte sind Teil eines 9–12‑Wochen‑Programms, das die Entwöhnung unterstützt.
Mit dem Rauchen aufzuhören ist schwer. Wenn Sie dem Körper kontrolliert reduziert Nicotin zuführen, kann das die Entzugserscheinungen lindern und den Rauchstopp erleichtern. Nicotinersatztherapien führen dem Körper Nicotin in therapeutischen Mengen zu, jedoch ohne die gesundheitsschädlichen Stoffe des Zigarettenrauchs. So kann Nicotinell helfen, den Rauchstopp zu erleichtern und Entzugserscheinungen zu mildern.
Die erste Woche ist oft die schwierigste. Körper und Geist müssen sich umstellen. Erstellen Sie einen Plan, um mit dem Rauchverlangen umzugehen, und erinnern Sie sich an Ihre Gründe, warum Sie aufhören möchten. Vermeiden Sie Situationen, die Sie zum Rauchen verleiten und verwöhnen Sie sich besonders in dieser ersten Woche.
Sie sind auf dem richtigen Weg, aber noch nicht am Ziel! Beobachten Sie, wann und warum das Rauchverlangen auftritt, und suchen Sie sich gesunde Alternativen. Belohnen Sie sich für Erfolge – kleine Fortschritte zählen. Teilen Sie Ihre ersten Erfolge mit Ihren FreundInnen oder Familie, um Zuspruch zu erhalten – sie werden stolz auf Ihre Fortschritte sein.
Der typische Zeitraum beträgt etwa 6 Wochen bis 6 Monate. Aber das ist individuell sehr verschieden und realistisch kann es bei manchen auch länger dauern, wenn Rückfälle auftreten. Es ist sehr wichtig, dass Sie sich nicht zu sehr unter Druck setzen und zu kurzfristig denken, um Rückfälle zu vermeiden.
In der Packungsbeilage und auf der Webseite bei den jeweiligen Produkten ist genau beschrieben, wie Sie die Dosierung während der Therapie anpassen – dies geschieht in Abhängigkeit davon, wieviele Zigaretten Sie vorher geraucht haben. Wir empfehlen, sich daran genau zu halten, um die Erfolgschancen für Ihre Nicotinersatztherapie so hoch wie möglich zu halten.
Das hängt davon ab, ob Sie eine starke, mittlere oder leichte Raucherin oder Raucher sind. In der Packungsbeilage und auf der Webseite bei den jeweiligen Produkten ist genau beschrieben, wie Sie die richtige Dosierung für Ihre Therapie finden und wie Sie diese über die nächsten Wochen anpassen können. Wir empfehlen, sich daran genau zu halten, um die Erfolgschancen für Ihre Nicotinersatztherapie so hoch wie möglich zu halten.
Bitte bleiben Sie bei den in der Packungsbeilage empfohlenen Dosierungen und Zeitplänen, um kein erhöhtes Risiko für einen Rückfall einzugehen. Das wäre doch super schade, nachdem Sie diesen Schritt geschafft haben!
Die Kosten für die Nicotinersatztherapie sind sehr individuell und hängen von den eigenen Bedürfnissen ab. Da die Kosten für das Rauchen allerdings erheblich sind (z.B. wenn Sie eine Schachtel pro Tag rauchen, kostet Sie das Rauchen ca. 250€ im Monat), können Sie bereits mit der Nicotinersatztherapie in den meisten Fällen Geld sparen. Zudem übernehmen jetzt neu die Krankenkassen die Kosten für die Behandlung. Sprechen Sie also mit Ihrem Arzt über Ihren Entschluss, mit dem Rauchen aufzuhören und wie dieser Sie am besten unterstützen kann.
Der beste Zeitpunkt aufzuhören ist immer „so früh wie möglich“. Viele schaffen den Rauchstopp direkt zu Beginn der Therapie. Falls das nicht sofort gelingt, kann die Nicotinersatztherapie auch dabei unterstützen, den Konsum Schritt für Schritt zu reduzieren – ein anerkannter Weg, der vielen hilft, den endgültigen Rauchstopp zu erreichen. Manche beginnen beispielsweise damit, ihre tägliche Zigarettenmenge nach und nach zu verringern, bevor sie ganz aufhören. Wichtig ist, dass die Reduktion konsequent fortgeführt wird und das Rauchen nicht dauerhaft zusammen mit der Therapie weiterläuft. Kurz gesagt: Sofort aufhören ist optimal – aber wenn das nicht klappt, kann ein schrittweiser Ausstieg ein hilfreicher und wirksamer Weg zum endgültigen Rauchstopp sein.
Ein Rückfall kann passieren und sollte Sie nicht entmutigen. Die Nicotinersatztherapie ist weiterhin die Unterstützung an Ihrer Seite, um den Stopp schaffen zu können. Es kann hilfreich sein, die Kombinationstherapie auszuprobieren, da diese noch potenter ist, als ein einziges Produkt und Sie mit bis zu 60% höherer Wahrscheinlichkeit noch besser beim Rauchen Aufhören unterstützen kann*.
* die Kombinationstherapie kann die Erfolgschancen im Vergleich zur Einzeltherapie bis zu 60% steigern. Die Produkte sind Teil eines 9-12 Wochen‑Programms, das die Entwöhnung unterstützt.
Bitte sprechen Sie hier mit Ihrem Sie betreuenden Arzt oder Ärztin, ob eine Nicotinersatztherapie für Sie möglich ist und wenn ja, wie Sie diese am besten durchführen.
Toll, dass Sie mit dem Rauchen aufhören wollen. Idealerweise sollten Sie diesen Schritt als Schwangere aus eigener Willenskraft machen. Sollte dies aber sehr schwer sein, sollten Sie sich umfangreich von Ihrem betreuenden Arzt oder Ärztin beraten lassen, wie es Ihnen am besten gelingen wird, mit dem Rauchen aufzuhören und Ihr Kind dabei zu schützen und welche Produkte Sie zur Unterstützung nutzen können.
Mit jeder Zigarette nimmt der Körper etwa 1 mg Nicotin auf. Das Nicotin gelangt schnell über die Lunge ins Blut und innerhalb weniger Sekunden ins Gehirn.
In den ersten Wochen nach einer plötzlichen Reduzierung oder einem vollständigen Stopp der Nicotinzufuhr treten Symptome des Nicotinentzugs auf. Wenn Sie nicotinabhängig sind, setzt das Rauchen Neurotransmitter wie Dopamin frei. Beim Aufhören können Entzugsbeschwerden auftreten – das ist die Reaktion ihres Körpers, wieder in einen gesunden Zustand zurückzukehren. Halten Sie durch – es wird mit der Zeit besser.
Rauchverlangen dauert in der Regel nur wenige Minuten. Ablenkung, Bewegung oder kleine Rituale (z. B. Wasser trinken, tief durchatmen) helfen, die Phase zu überstehen. Hilfsmittel wie Nicotin-Kaugummis oder -Lutschtabletten können zusätzlich unterstützen.
Zigarettenrauch führt zu schneller Nicotinaufnahme– zusammen mit über 7.000 Chemikalien, von denen 69 als krebserregend eingestuft werden. Der Wirkstoff in Nicotinell ist eine niedrige Dosis therapeutischen Nicotins, die schrittweise aufgenommen wird und Entzugssymptome wie Rauchverlangen, Konzentrationsschwierigkeiten, Reizbarkeit, Frustration, Angst und Unruhe reduziert. Ziel der Anwendung von Nicotinell ist, die Nicotinabhängigkeit langsam zu verringern – nach einem Plan mit zunehmend geringerer Nutzung.
Ersetzen Sie Ihre Rauchrituale durch andere angenehme Tätigkeiten: z. B. Spaziergänge, Anrufe, kurze Pausen an der frischen Luft. Verknüpfen Sie positive Gewohnheiten mit Entspannung, nicht mit Zigaretten.
Ein Rückfall ist kein Versagen. Analysieren Sie, was den Rückfall ausgelöst hat, und lernen Sie daraus. Sie können mit dem Rauchen aufhören, Sie haben es nur noch nicht geschafft. Setzen Sie ein neues Datum und suchen Sie sich Unterstützung, um den Weg zu schaffen. Viele schaffen es erst nach mehreren Versuchen. Mit Nicotinersatzprodukten erhöhen Sie Ihre Wahrscheinlichkeit, den Weg zu schaffen.
Entzugssymptome erreichen nach etwa 2–3 Tagen ihren Höhepunkt und klingen innerhalb von 1–3 Monaten ab. Das Verlangen kann jedoch bei bestimmten Anlässen wiederkehren – daher ist Vorbereitung entscheidend.
Nein, es gibt hier keine Unterschiede. Wichtig ist, dass Sie das Produkt auswählen, das zu Ihren Gewohnheiten am besten passt, damit Sie die höchste Erfolgswahrscheinlichkeit haben. Wenn Sie allerdings das Pflaster mit dem Kaugummi oder der Lutschtablette kombinieren erhöhen Sie die Erfolgswahrscheinlichkeit um bis zu 60%*.
* die Kombinationstherapie kann die Erfolgschancen im Vergleich zur Einzeltherapie bis zu 60% steigern. Die Produkte sind Teil eines 9‑12 Wochen‑Programms, das die Entwöhnung unterstützt.
1. Lutschen, bis sich ein kräftiger Geschmack entwickelt.
2. Lutschtablette zwischen Wange und Zahnfleisch „parken“.
3. Nach Nachlassen des Geschmacks wieder lutschen.
4. Insgesamt etwa 30 Minuten pro Tablette. Zwischen den Anwendungen Pausen einlegen, um Magenreizungen oder Schluckauf zu vermeiden.
Bitte lesen Sie die Gebrauchsinformation.
Die empfohlene Tagesdosis: 8-12 Stück/Tag. Bei 1 mg sollten Sie maximal 24 Stück/Tag lutschen, bei 2 mg sollten Sie maximal 15 Stück/Tag lutschen und beide Stärken max. 1 Stück/Stunde, um das Nicotinlevel konstant zu halten. Sie sollten die Lutschtabletten nicht länger als 6 Monate anwenden.
Bitte lesen Sie die Gebrauchsinformation.
Nein, die Lutschtabletten dürfen nicht halbiert werden. Bitte lesen Sie die Gebrauchsinformation.
Pflaster und Lutschtabletten sind sehr diskret. Nein, man riecht nicht aus dem Mund.
1. Kauen, bis sich der Geschmack entfaltet.
2. Kaugummi zwischen Wange und Zahnfleisch „parken“.
3. Wieder kauen, sobald der Geschmack nachlässt.
4. Dauer der Anwendung: ca. 30 Minuten pro Stück.
Bitte lesen Sie die Gebrauchsinformation
Die empfohlene Tagesdosis: 8-12 Stück/Tag. Bei 2 mg sollten Sie maximal 24 Stück/Tag lutschen, bei 4 mg sollten Sie maximal 15 Stück/Tag lutschen und beide Stärken max. 1 Stück/Stunde, um das Nicotinlevel konstant zu halten. Sie sollten die Kaugummis nicht länger als 6 Monate anwenden.
Bitte lesen Sie die Gebrauchsinformation.
Die Kaugummis von Nicotinell werden in den Geschmacksrichtungen Cool Mint und Tropenfrucht angeboten. Cool Mint wird in den Stärken 2mg und 4mg angeboten, Tropenfrucht finden Sie als 4mg Variante zu kaufen.
Ja, sie schmecken wie normale Kaugummis. Sie haben allerdings eine pfeffrige Note, diese kommt vom pfeffrigen Geschmack des Nicotins.
1. Täglich ein neues Pflaster verwenden.
2. Auf unversehrte, trockene, unbehaarte Hautstellen (z. B. Oberarm, oberer Rücken oder Hüfte) aufkleben und Ränder glatt streichen.
3. 24 Stunden tragen und täglich die Stelle wechseln.
4. Kombination mit Kaugummis möglich, aber niemals zwei Pflaster gleichzeitig anwenden.
Bitte lesen Sie die Gebrauchsinformation.
Kleben Sie das Pflaster auf eine gesunde, unbehaarte, trockene und saubere (keine Lotion, Alkohol oder Salbenreste usw.) Hautstelle und streichen Sie die Ränder glatt. Das transdermale Pflaster soll 10-20 Sekunden lang mit der Handfläche angedrückt werden. Wenn Sie sich eincremen, sparen Sie diese Stelle aus. Wechseln Sie die Position des Pflasters von Zeit zu Zeit.
Ja, beim Sport und danach Baden oder Duschen, oder auch Sonnenbaden kann das Pflaster völlig unkompliziert auf der Haut belassen werde. Um das transdermale Pflaster vor Feuchtigkeit zu schützen, kann es mit einem gewöhnlichen wirkstofffreien Pflaster überklebt werden. Alternativ dazu besteht die Möglichkeit, ein transdermales Pflaster maximal 1-2 mal abzunehmen, ohne damit seine Klebeeigenschaften zu beeinträchtigen. Es sollte nach dem Abziehen von der Haut mit dem äußersten Kleberand vorsichtig auf eine glatte Oberfläche, z.B. einen Spiegel, aufgeklebt werden, um die Haftfähigkeit zu bewahren. Nur bei der Sauna oder einem Tauchgang muss mit dem Pflaster pausiert werden. Sie sollten die Haut abkühlen lassen und dann können Sie ein Pflaster erneut aufkleben. Bitte lesen Sie die Gebrauchsinformation.
Am besten wechseln Sie die Stelle täglich. Bitte beachten Sie, dass es zu leichten Rötungen kommen kann, das ist völlig „normal“. Sollten diese aber stärker sein, besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Bitte lesen Sie die Gebrauchsinformation.
Das Pflaster ist in unterschiedlich Stärken und jeweils anderen Wirkstoffmenge erhältlich, was zu einer anderen Pflastergröße führt:
21mg = 6,2 cm
14mg = 5 cm
7mg = 4,6 cm
Und nein, Sie dürfen die Pflaster nicht zerschneiden, da dann die Wirksamkeit beeinflusst wird.
Während Nicotin selbst eine pflanzliche Substanz ist, die aus Tabak gewonnen wird, können die anderen Inhaltsstoffe oder die Produktionsmethoden tierische Bestandteile enthalten.
Ja, wenn Sie mehr als 20 Zigaretten am Tag rauchen oder schon mal versucht haben, mit dem Rauchen aufzuhören, empfehlen wir Ihnen zusätzlich zum Pflaster noch das Kaugummi (2mg) oder eine Lutschtablette (1mg) zu nehmen, um Ihre Erfolgschancen zu steigern. Diese Kombination ist für einen sofortigen Rauchstopp gedacht. Das ist die sogenannte Kombinationstherapie, die eine deutlich erhöhte Potenz hat. Bitte lesen Sie die Gebrauchsinformation.
Bei der Kombinationstherapie können Sie zusätzlich zu dem Pflaster tagsüber noch ein Kaugummi oder Lutschtablette nehmen, wenn Sie das Verlangen nach einer Zigarette gross wird. Das hilft Ihnen, über diesen schwachen Moment hinweg zu kommen und Ihre Erfolgschancen signifikant zu steigern. Die Kombinationstherapie richtet sich an RaucherInnen, die mehr als 20 Zigaretten am Tag rauchen oder bereits schon einmal versucht haben, mit dem Rauchen aufzuhören. Diese Kombination ist für einen sofortigen Rauchstopp gedacht. Bitte lesen Sie die Gebrauchsinformation.
Die Kombinationstherapie richtet sich an RaucherInnen, die mehr als 20 Zigaretten am Tag rauchen oder bereits schon einmal versucht haben, mit dem Rauchen aufzuhören. Diese Kombination ist für einen sofortigen Rauchstopp gedacht. Bitte lesen Sie die Gebrauchsinformation.
Bitte beachten Sie, dass es zu leichten Rötungen kommen kann. Lesen Sie hierzu die Gebrauchsanweisung und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Bitte beachten Sie, dass es zu leichten Durchfall- oder Verstopfungserscheinungen kommen kann. Lesen Sie hierzu die Gebrauchsanweisung und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Nicotin macht süchtig. Deswegen sollen Kaugummis (wie auch alle anderen Formate) nicht länger als in der Gebrauchsanweisung empfohlen angewendet werden und die Dosierung schrittweise reduziert werden.
Wenn Sie Zahnersatz und Prothesen empfehlen wir Ihnen die Rauchentwöhnungstherapie mit Nicotinell Lutschtabletten oder Nicotinell Pflaster oder der entsprechenden Kombinationstherapie aus diesen beiden Produkten.
Viele Ex-Raucher nehmen leicht zu, da der Stoffwechsel sich verändert und Essen kurzfristig Belohnung ersetzt. Eine ausgewogene Ernährung und Bewegung helfen, das Gewicht zu stabilisieren. Die gesundheitlichen Vorteile des Rauchstopps überwiegen deutlich.